Ist das alles zum Wohle der lieben Kleinen? Das Internet Security Unternehmen BullGuard hat eine Umfrage unter 2000 britischen, internetaktiven Eltern gestartet. Dabei kam Erstaunliches zu Tage. 39 Prozent nutzen die “Wall” in Facebook, um zu sehen, wer ihren Schützlingen Nachrichten hinterlässt, und 29 Prozent sehen die Fotoalben ihrer Kids durch.
Da stellt sich die Frage, was motiviert die Eltern das zu tun? Über 30% geben zu, überfürsorglich zu sein und nur so mitzubekommen mit wem Ihre Kids so verkehren. 16% der Eltern haben einen Freundestatus, aber auch bei 30% ist die Freundschaftsanfrage von ihren Zöglingen abgelehnt worden. Na das lässt doch hoffen
Ist es eigentlich auch bei Eltern in Deutschland normal, den Ordner ihrer Kinder “Gesendet Emails” zu sichten? In GB machen das 23%! Es gibt elterliche Sorgen nicht nur um das Wohlbefinden, sondern auch um mögliche Viren, die an den Mails hängen könnten. Aber das Grundproblem, dass sich aus dieser Studie herauslesen lässt heißt Misstrauen!
“Viele Eltern nutzen die Informationsspuren, die ihre Kinder im Internet hinterlassen, aus, um sie zu kontrollieren”, sagt Claus Villumsen, Sicherheitsexperte bei BullGuard.

Es ist gut, dass von den technisch versierten Eltern, mehr als die Hälfte (55%) sich Gedanken über das Nutzungsverhalten ihrer Kinder im Netz machen. Aber sollte es nicht mehr um gemeinsames Erarbeiten von Regeln zur Nutzung von Netzwerken gehen, denn um neugierig im Privatleben der Kinder schnüffeln? Die Studie ist aus England, dass muss ja in Deutschland nicht genauso sein, aber schauen wir mal nach Amerika dann können wir auch die Steigerung dessen sehen: Im Blog Cyberwizard hat der Autor eine Sammlung von Spionage-Tools für Eltern unter dem Motto “Das gläserne Kind” zusammengestellt.
Abgelegt unter: Generation I-Phone, Mediengefahren | Mit Tag(s) versehen: Misstrauen, Netzwerke | Kommentar schreiben »